Am Dienstag, den 02.12.2025 trafen sich in der Gerd-Lohwasser-Sporthalle ca. 35 Expert*innen aus dem Bereich Sport & Bewegung im Rahmen der Integrierten Sportentwicklungsplanung (ISEP) in Erlangen zu einem Boxenstopp.
Zum einen wurde auf das geschaut, was in den letzten zwei Jahren als Meilensteine der Erlanger Sportentwicklung geschaffen wurde – wie z.B. die Eröffnung der Gerd-Lohwasser-Sporthalle mit den Außenanlagen des Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrums (BBGZ) oder das kostenlose Bewegungsprogramm „Erlangen bewegt!“ sowie die Ausrichtung der Landesspiele von Special Olympics Bayern im letzten Sommer.
Zum anderen konnten alle Teilnehmenden aus Politik, Verwaltung, Sportvereinen und vielen verschiedenen anderen Einrichtungen (z.B. Dreycedern, VHS, Seniorenbeirat, Jugendparlament, Lebenshilfe Erlangen) Ihre Ideen für ein sportliches Erlangen im Jahr 2030 zusammentragen, diskutieren und priorisieren.
Die schwierige Haushaltslage wurde von Bürgermeister Jörg Volleth dabei in den Fokus gerückt. Die Schwierigkeiten liegen vor allem bei den geplanten investiven Maßnahmen der ISEP und VERBUND – keine Umsetzung in den nächsten zwei Jahren (z.B. kein Neubau von Beachvolleyballfeldern, Fitnessparcours oder eines multifunktionalen Kleinspielfeldes in Büchenbach).
Alle konnten sich jedoch auch unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen darauf einigen, dass sich vor allem in den Handlungsfeldern des Sportanlagenmanagements, bei ‚Sport im öffentlichen Raum‘ und dem ‚Schulsport‘ durchaus Potentiale einer Weiterentwicklung des Erlanger Sports zu finden sind.
Dabei wurde die Absicherung des aktuellen Bestandes an Sport- und Bewegungsangeboten sowie Sport- und Bewegungsstätten als ein Schwerpunkt in der zukünftigen Arbeit der Sportverwaltung festgelegt. Im Jahr 2027 möchte man dazu wieder Rechenschaft ablegen.
Bis dahin sollen sowohl die Belegung der Erlanger Sporthallen überprüft werden wie auch die Erlanger Bevölkerung zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten und Wünschen zum Sport- und Bewegungsangebot in Erlangen befragt werden.
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